Energiesparlampen – die fünf wichtigsten Faktoren

Der Markt bei Energiesparlampen ist weitaus größer, als bei der klassischen Glühlampe. Dabei ist man schnell von der riesigen Auswahl erschlagen und kauft am Ende nicht, was man eigentlich braucht und will. Die Informationen auf den Verpackungen der Leuchtmittel helfen meist nur wenig. Daher gibt der folgende Artikel einen Überblick über die fünf wichtigsten Merkmale von Energiesparlampen.

Energiesparlampen: Fassung, Form und Größe

Die meisten Energiesparlampen besitzen den Schraubsockel E27 oder den dünneren E14. Die Meisten Lampen bieten folgerichtig auf diese Fassungen an.
Weiterhin sollte auch die Form und Größe beachtet werden. Es gibt grundsätzlich die klassische, kerzenförmige und tropfenförmige Grundform. Ein spezieller Fall sind die sogenannten Spot-Strahler. Hier unterscheidet man zwischen dem GU10-Stecksockel und dem GU5.3-Stiftsockel. Letztere besitzen also Kontakte lediglich zwei kleine, dünne Stifte, während die Kontakte der GU10-Sockel rund 2mm Durchmesser mit einer am befindlichen Verdickung besitzen.

Watt oder Lumen

Glühlampen wurde meist, je nach Anwendungsbereich, nach Wattzahlen ausgewählt. Dabei galt: je mehr Helligkeit gewünscht, desto mehr Watt braucht die Glühlampe. Bei den Energiesparlampen ist der Vergleich zum klassischen Leuchtmittel schwierig. Sie benötigen weniger Watt und strahlen trotzdem heller. Die Faustregel besagt: Wattleistung multipliziert mit zehn ergibt den entsprechenden Lumenwert. Im Internet und auch auf vielen Verpackungen sind viele Umrechnungstabellen zu finden. Diese machen es einfacher, die Helligkeit eines Leuchtmittels abzuschätzen.

Warmes oder kaltes Licht bei Energiesparlampen

Die ersten Energiesparlampen waren nicht sonderlich beliebt. Grund dafür war das kalte oder blaue Licht, das keine Behaglichkeit ausstrahlte. Dies hat sich im Laufe der Jahre geändert. Moderne Energiesparlampe erreichen mühelos ein vergleichbar warmes Licht, wie eine Glühlampe. Dabei wird die Lichtfarbe in Kelvin angegeben. Die Skala reicht von extra warm-weiß (mit 2500K) bis zu tageslicht-weiß (mit 6500K). Je höher der Wert, desto höher auch der Blauanteil und desto natürlicher das ausgestrahlte Licht. Grundsätzlich gilt folgender Zusammenhang. Je geringer der Wert, desto gemütlicher erscheint das Licht. Dies bedeutet aber auch, dass es zur Schläfrigkeit einlädt. Will man einen Arbeitsplatz oder Bauteile ausleuchten, ist also ein Leuchtmittel mit einer hohen Kelvin Zahl ideal.

Welche Energiesparlampen für welches Zimmer?

Die Lampe muss sich nach der gewünschten Atmosphäre im Zimmer richten. Dies bedeutet im Allgemeinen, dass Wohn- und Kinderzimmer mit einem warm-weißen Licht (2500 – 3000K) ausgestattet werden. Arbeitsplätze benötigen ein tageslicht-weißes Licht (6000 – 6500K), um ein ermüdungsfreies und sicheres Arbeiten zu gewährleisten. In Bädern oder WCs, Treppenhäusern und Küchen kann der eigene Geschmack mehr ausgespielt werden. Das optimale Spektrum ist weitaus größer (2500 – 4000K)

Sollen Gemälde oder andere Dekorationsstücke besonders ausgestrahlt werden, kommt es zusätzlich auf den Ra-Wert an. Dieser gibt die Farbwiedergabe wieder, sodass die Farben natürlich erscheinen. Der Ra-Wert sollte für eine natürliche Farbwiedergabe bei ca. 90 liegen.

Mittlerweile gibt es viele kleine Funktionen für die Energiesparlampe. So können dimmbare Energiesparlampen an die aktuelle Stimmung in ihrer Helligkeit angepasst werden. Mit einem Drehschalter oder Regler lässt sich die Beleuchtungsstärke schnell und einfach anpassen.

Wird die Lampe häufig ein- und ausgeschaltet, sollte eine schaltfeste verwendet werden. Dies gilt insbesondere für Flure und Bäder. Hier sollten dann auch schnellhelle Exemplare zum Einsatz kommen, die ihre volle Leuchtstärke schneller als normale Modelle aufbauen können. Für Spiel- und Kinderzimmer gibt es mittlerweile sogar bruchsichere Energiesparlampen. So können die Kleinen sicher toben.

Meine Name ist Patrick Schmidt und ich bin Gründer und Geschäftsführer von REPARIX.

Als gelernter Sanitär- und Heizungsinstallateur, Leckageorter und zertifizierter Trocknungstechniker, bin ich bei REPARIX unter anderem verantwortlich für die Projektleitung.